Hass in Berlin - Wie Rechtsextreme Flüchtlingshelfer und Aktivisten terrorisieren

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Erscheinungsdatum: 
Mittwoch, Mai 17, 2017
MedienName: 
Berliner Zeitung
Beschreibung / Anreisser: 

Und nun steht sie wieder einmal an einem Tatort. Mirjam Blumenthal blickt einen Moment schweigend auf das Giebelhaus vor ihr, auf die Rußspuren an der weiß getünchten Fassade. Es ist früh am Morgen, der Wind weht durch stille Wohnstraßen im Süden von Neukölln, über Buchsbaumhecken und gefegte Hofeinfahrten. Zwei Monate lang hat es keinen Brandanschlag mehr gegeben. Aber die Bezirkspolitikerin hat sich nie etwas vorgemacht. „Keiner von uns dachte, dass nun Ende ist“, sagt sie, „wir haben alle darauf gewartet, dass der nächste Anschlag passiert.“ ...

Artikel aus der Berliner Zeitung, mit Zahlen und Grafiken von ReachOut / Berliner Register, weiterlesen hier.

Und nun steht sie wieder einmal an einem Tatort. Mirjam Blumenthal blickt einen Moment schweigend auf das Giebelhaus vor ihr, auf die Rußspuren an der weiß getünchten Fassade. Es ist früh am Morgen, der Wind weht durch stille Wohnstraßen im Süden von Neukölln, über Buchsbaumhecken und gefegte Hofeinfahrten. Zwei Monate lang hat es keinen Brandanschlag mehr gegeben. Aber die Bezirkspolitikerin hat sich nie etwas vorgemacht. „Keiner von uns dachte, dass nun Ende ist“, sagt sie, „wir haben alle darauf gewartet, dass der nächste Anschlag passiert.“ – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/26913818 ©2017 – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/26913818 ©2017 – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/26913818 ©2017

Und nun steht sie wieder einmal an einem Tatort. Mirjam Blumenthal blickt einen Moment schweigend auf das Giebelhaus vor ihr, auf die Rußspuren an der weiß getünchten Fassade. Es ist früh am Morgen, der Wind weht durch stille Wohnstraßen im Süden von Neukölln, über Buchsbaumhecken und gefegte Hofeinfahrten. Zwei Monate lang hat es keinen Brandanschlag mehr gegeben. Aber die Bezirkspolitikerin hat sich nie etwas vorgemacht. „Keiner von uns dachte, dass nun Ende ist“, sagt sie, „wir haben alle darauf gewartet, dass der nächste Anschlag passiert.“

Auf der anderen Seite der Stadt, in einem Backsteinbau auf dem Gelände des alten Lageso, wo in den Jahren 2015 und 2016 Flüchtlinge zum Teil tagelang im Freien auf ihre Registrierung warteten, sitzt Diana Henniges in einem engen Büro und blickt einem Rechtsaktivisten aus Weißensee ins Gesicht. Sie hat das Foto des Mannes an die Glastür geklebt, damit die Mitglieder des Vereins „Moabit hilft“ wissen, dass sie sich in Acht nehmen müssen, wenn er wieder an der Straße vor dem Büro auftaucht.

– Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/26913818 ©2017