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 Thema: AktuellesIn der Rubrik 'Presseschau' sind Presseberichte dokumentiert, in denen ReachOut erwähnt wird, und Beiträge von Mitarbeiterinnen von ReachOut:
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2010-09-25 Workshop "Was tun bei Übergriffen" |
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UserReachOut
01.09.2010, 16:02 Uhr |
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Im Rahmen der Aktionskonferenz "Gemeinsam mehr erreichen!" für + in Pankow findet
am Samstag, den 25. September 2010 von 15.00 bis 17.00 Uhr
in der Schule am Senefelderplatz, Schönhauser Allee 165, 10435 Berlin
der Workshop "Was tun bei Übergriffen"
unter Anleitung von Biplab Basu, ReachOut, statt.
Flyer zum Herunterladen:
Download Flyer Aktionskonferenz.PDF
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2010-09-22 Fortbildung |
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UserReachOut
06.09.2010, 14:50 Uhr |
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Fortbildung für Mitarbeiter der Berliner Bleiberechtspartnerschaften und Interessierte in der Flüchtlingssozialarbeit zum Thema
„Wie dokumentiert sich rassistische Diskriminierung imBildungsverlauf von jugendlichen MigrantInnen und Flüchtlingen?“
“Ach was, sie wird ja sowieso heiraten!” Bedeutet dies, dass Fatma “nur” für einen Ausbildungsplatz im Bereich Kosmetik und Körperpflege geeignet ist? Ist dies ein bewiesener Fakt oder eine Vorverurteilung oder sogar ein Vorurteil? Glauben wir dies, weil wir es oft gehört und gelesen haben und solche Bilder in unseren Köpfen fest verankert sind? Warum haben wir Vorurteile? Woher kommen die Vorurteile? Warum werden Vorurteile oft nicht als solche aufgedeckt, sondern als Fakten dargestellt? Wem nützen Vorurteile? Entsteht rassistische Diskriminierung durch vorhandene Vorurteile?
In der Fortbildung werden folgende Themen diskutiert:
· Welche Vorurteile, Stereotype und Feindbilder sind in unserem Alltag präsent?
· Welche (gesellschaftlichen) Funktionen haben Vorurteile und Stereotype?
· Welche Strategien sind wichtig um die Menschen, die wir beraten und betreuen zu empowern?
Programm
1. „Wie stelle ich mir sie vor“? Vorstellung einer Person mit Fragen
2. Soziometrische Übung
3. Begriffsdefinition: „Vorurteil“
4. Arbeitsgruppenübung: „Vorurteile bewusst machen“
5. Input: Ausbildung- und Arbeitsmarktpolitik und deren Auswirkung auf MigrantInnen und Flüchtlinge
6. Arbeitsgruppenübung: „Real life conversation“
7. Was wir uns wünschen: Strategien zum Empowerment
8. Ausblick
ReferentInnen:
Dipl. Soz. Päd. Johanna Mohrfeld, Dipl. Erz. Wiss. Sanchita Basu.
Datum und Zeit: Mittwoch, der 22.09.2010, 9:30-16:30Uhr.
Veranstaltungsort: Zentrum Überleben, Zentrum für Flüchtlingshilfen und
Migrationsdienste, Turmstr. 21, 10559 Berlin, Haus K, Eingang D, 3. Etage, Raum 362.
Verbindliche Anmeldung bis Mittwoch, den 15.09.2010
Per Email: buero@fluechtlingsrat-berlin.de – bzw. Per Fax: 030 - 243 44 57 63 mit namentlicher Angabe der TeilnehmerInnen!
Es werden keine Teilnahmegebühren erhoben. Im Falle des Überschreitens der maximalen Teilnehmerzahl wird über eine Absage umgehend informiert.
Flyer zum Herunterladen:
Download Einladung 22.09.2010.PDF
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2010-09-21 Diskussionsveranstaltung |
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UserReachOut
01.09.2010, 15:48 Uhr |
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"Von Minaretten, Kopftüchern und Rütlischülern: Bilder eines neuen Rassismus"
am Dienstag 21. September um 18 Uhr
in der Werkstatt der Kulturen, Wissmannstraße 32 (U-Bhf. Hermannplatz)
mit:
• Dr. Sabine Schiffer, Institut für Medienverantwortung (IMV)
• Prof. Dr. Werner Schiffauer, Europa-Universität Viadrina Frankfurt/Oder
• Claudia Haydt, Informationsstelle Militarisierung (IMI)
Ob Bildungspolitik, Kriminalität, soziale Stadtentwicklung oder internationaler Terrorismus: bei all diesen Themen dauert es nicht lange, bis über die Muslime und den Islam diskutiert wird. Nicht erst seit Thilo Sarrazin verbreiten Politik und Medien Bilder einer vermeintlich rückständigen und gewaltbereiten Religion. Seit Jahren dient das Feindbild Islam als Rechtfertigung für Krieg und Besatzung in Afghanistan, Irak und anderswo.
Und immer wieder muss der Islam als Erklärung für Jugendgruppengewalt, Frauenunterdrückung, Homophobie und vieles mehr herhalten.
Antimuslimischer Rassismus ist zur Gefahr für das gesellschaft-liche Miteinander in ganz Europa geworden. In der Schweiz stimmte per Volksentscheid die Mehrheit für ein Minarettverbot, in Frankreich und Belgien wurde ein „Burka-Verbot“ beschlossen, in Deutschland wird über beides diskutiert. Neonazis und so genannte Pro-Bewegungen wie „Pro Deutschland“ greifen die Debatten dankbar auf. Trauriger Höhepunkt dieser Entwicklung war der Mord eines NPD-Sympathisanten an der Ägypterin Marwa El-Sherbini in einem Dresdener Gerichtssaal im Juli vergangenen Jahres.
Wie sehen die Bilder des neuen Rassismus aus? Wer zeichnet sie? Warum stoßen sie auf Zustimmung? Was kann dem entgegen gesetzt werden? Diese und weitere Fragen können bei der Veranstaltung gemeinsam diskutiert werden.
Die Veranstaltung wird organisiert vom Bündnis gegen antimuslimischen Rassismus Berlin
Gedruckte Flugblätter zum Abholen, Kontakt zum Bündnis und weitere Info: bei ReachOut, Oranienstraße 159, 10969 Berlin, Tel: 030 69568339 (Ansprechpartner ist Biplab Basu).
Flugblatt zum Herunterladen:
Download 2010-09-21_Islambilder.PDF
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2010-09-01 Ausstellung in der Hugo-Heimann-Bibliothek |
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UserReachOut
01.09.2010, 15:23 Uhr |
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Eine Ausstellung der Beratungsstelle ReachOut zeigt in der Hugo-Heimann-Bibliothek ab 1. September 2010 das erschreckend Alltägliche rechter Gewalt. Jörg Möller fotografierte Tatorte. Orte rechter, rassistischer und antisemitischer Angriffe in Berlin, wie die Chronik der Opferberatung ReachOut bezeugt.
In den Angriffen auf die jeweils Einzelnen offenbart sich die uniforme Kollektivität der Täter, die kein Verschiedensein duldet, also keine Schönheit.
Schon vor der Tat wurden die Opfer ihrer Individualität beraubt und in eine Gruppe der Anderen eingeordnet. Die Gewalttat selber soll uns Menschen die Unmöglichkeit einer Gesellschaft, in der alle ohne Angst verschieden sein können, zeigen.
Die Tatortfotos von Jörg Möller sind schön. Ihre Ästhetik widersetzt sich der Ideologie der Täter, zeigt jedoch gleichzeitig, dass an jedem Ort solche Ideologie überleben kann.
Wir sehen in jeder dieser Schwarz/Weiß-Fotografien Orte unseres Alltags. Wir wissen aber, dass es Tatorte sind, die wir sehen. Hier geschah Unmenschliches und kann jederzeit wieder geschehen. Unser Alltag eben. Nicht unveränderbar.
Ausstellung in der Hugo-Heimann-Bibliothek, Swinemünder Straße 80, 13355 Berlin
http://www.tatorte.de
Flyer zum Herunterladen:
Download Berliner_Tatorte-Wedding.PDF
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2010-05-18 'Rassistisches Mobbing' - Neuer Flyer von ReachOut |
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UserReachOut
18.05.2010, 16:07 Uhr |
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Rassistisches Mobbing in der Schule
Ein Ratgeber für Eltern und LehrerInnen
Mobbing
Mobbing findet statt, wenn ein Kind über einen längeren Zeitraum von anderen ausgeschlossen, beschimpft oder geschlagen wird. Mobbing kann zu schwerwiegenden Folgen bei Kindern führen. Es kann zu einer psychischen Traumatisierung kommen. Sie reagieren mit Rückzug und zeigen zum Teil aggressives oder selbstverletzendes Verhalten. Dies kann bis zum Suizid führen.
Erwachsene nehmen Mobbing in der Schule oft nicht wahr oder nicht ernst genug. „Streitereien zwischen Kindern, das sollen die mal unter sich klären.“ Dabei ist es äußerst wichtig und hilfreich das Eltern und LehrerInnen eingreifen, denn oft steht das Kind einer Gruppe allein gegenüber.
Obwohl die Schikane meist nur von einzelnen Kindern ausgeht, gibt es in der Klasse/Gruppe immer eine große Anzahl von Mitläufern, die das Mobbing aktiv oder passiv unterstützen. Am Ende verlässt das Kind die Schule, um dem Mobbing zu entgehen. Damit wird das Opfer bestraft und die Täter belohnt.
Rassismus
Rassismus ist eine Ideologie, die dominantes und aggressives Verhalten rechtfertigen soll. Menschen werden wegen äußerlicher Merkmale oder zugeschriebener Eigenschaften benachteiligt, diskriminiert oder angegriffen. Dabei werden ihnen bestimmte Charaktermerkmale unterstellt, die ein solches Verhalten rechtfertigen sollen.
Rassistisches Mobbing
Beim rassistischen Mobbing werden Hautfarbe, Herkunft, Sprache oder andere Äußerlichkeiten zum Anlass genommen das Kind zu schikanieren. Hier wird im Unterschied zum allgemeinen Mobbing nicht nur das Kind allein angegriffen, sondern stellvertretend auch die ganze Gruppe, der das Kind zugeordnet wird. Menschen, die nicht der Vorstellung einer weißen deutschen Norm entsprechen werden abgewertet und verachtet. Wird die Mobbingsituation verharmlost oder nicht weiter thematisiert, werden die Schüler in ihrem rassistischen Handeln bestärkt.
Wie erkenne ich die Folgen von rassistischem Mobbing bei meinem Kind / SchülerIn?
Auf eine solche Belastung können Kinder auf ganz unterschiedliche Weisen reagieren. Rassistisches Mobbing löst bei Ihrem Kind Schamgefühle aus. Denken Sie daran, dass Ihr Kind die Beschimpfungen auf sich bezieht und sich selbst schuldig und nicht richtig fühlt. Ihr Kind wird Ihnen möglicherweise gar nicht von selbst erzählen, was mit ihm geschieht.
Hinweise können sein:
Ihr Kind wird ängstlich und unsicher.
Ihr Kind reagiert aggressiv.
Ihr Kind nässt (wieder) ein.
Ihr Kind wird schweigsam und zurückgezogen.
Ihr Kind hat starke Stimmungsschwankungen.
Ihr Kind ist oft traurig und bedrückt.
Ihr Kind hat Alpträume, insbesondere mit Verfolgungsinhalten.
Ihr Kind fängt an, Aspekte seines Körperbildes, wie zum Beispiel Haare, Gesichtszüge, Hautfarbe abzulehnen und versucht gleichzeitig diese nicht zeigen zu wollen oder durch konkrete Handlungen wie Haare schneiden, Kopfbedecken usw. zu modifizieren.
Ihr Kind entwickelt Schulangst
Ihr Kind zeigt einen zunehmenden Leistungsabfall.
Ihr Kind zeigt Kontaktvermeidung, insbesondere in der Öffentlichkeit bis hin zu phobischen (überängstlichen) Reaktionen.
Ihr Kind fängt an, sich nicht mit dem dazugehörigen schwarzen Elternteil in der Öffentlichkeit zu zeigen
Wie kann ich mein Kind unterstützen?
Es ist nicht ungewöhnlich, dass Sie an Ihrem Eindruck, Ihr Kind würde rassistisch gemobbt, zunächst zweifeln. Es ist schwer zu ertragen, sich das vorzustellen, was Ihr Kind da erleidet. Auch aus Ihrem Umfeld werden Sie möglicherweise hören, dass Sie übertreiben.
Nehmen Sie Ihr eigenes Gefühl ernst. Fragen Sie
Ihr Kind nach seinen Erlebnissen und sagen Sie
ihm, dass es nicht richtig ist, was ihm zugefügt
wird.
Glauben Sie Ihrem Kind, auch wenn das Gehörte für Sie sehr schmerzhaft ist. Stellen Sie sich konsequent auf die Seite Ihres Kindes. Vielleicht möchte Ihr Kind nicht über seine Beschämungen reden, akzeptieren Sie das.
Nehmen Sie sich Zeit für Ihr Kind, seien Sie da. Machen Sie gemeinsame Unternehmungen mit Ihrem Kind. Stärken Sie Ihr Kind durch Anerkennung! Unterstützen Sie Ihr Kind dabei Spannung abzubauen (toben, schreien, schimpfen)!
Sorgen Sie für sich selbst! Suchen Sie sich Verbündete (andere Eltern, LehrerInnen, PsychotherapeutInnen). Es nützt weder Ihnen noch Ihrem Kind, sich unauffällig verhalten zu wollen. Sie können vielleicht „untertauchen“, Ihr Kind nicht.
Werden Sie aktiv! Gehen Sie in die Öffentlichkeit! Rassistisches Mobbing ist ein gesellschaftliches Problem.
Wo kann ich mich hinwenden? Welche Hilfe kann ich fordern?
Anne-Frank-Zentrum
Multipliaktorenausbildung für den Oberstufenbereich
zentrum@annefrank.de
Tel: 030 / 288 86 56-00
Anti Diskriminierungsnetzwerk Berlin
Begleitung und Vermittlung bei Gesprächen mit der LehrerIn/SchulleiterIn, Gestaltung, Moderation von Elternabenden,
Multiplikatorentraining für den Oberstufenbereich
adnb@tbb-berlin.de
Tel: 030 / 61 30 53 28
Kinderwelten e.V.
Multipliaktorenausbildung für den Grundschulbereich
kita@kinderwelt-marienfelde.de
Tel: 030 / 721 93 45
ReachOut
Beratung und Multiplikatorentraining
info@reachoutberlin.de
Tel: 030 / 69 56 83 3
Flyer zum Herunterladen:
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2010-05-11 Diskussionsveranstaltung |
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UserReachOut
07.05.2010, 15:04 Uhr |
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Diskussionsveranstaltung
- zur Begriffsklärung von antimuslimischen Rassismus, Islamophobie und Islamismus
- zur Bündnispolitik der Linken
am Dienstag, den 11. Mai 2010 um 17 Uhr
im ND-Gebäude, Franz-Mehring-Platz 1, Seminarraum 3
eingeladen sind:
Attila Steinberger (Krisis)
Biplab Basu (Bündnis 3. Oktober; ReachOut)
Veranstalter_innen:
LAG Antifa DIE LINKE Berlin,
Antifa AG DIE LINKE Bezirksverband Pankow,
Rosa-Luxemburg-Stiftung
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2010-03-18 Informationsabend im Rahmen der Ausstellung |
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UserReachOut
02.03.2010, 17:04 Uhr |
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Im Rahmen der Ausstellung Berliner Tatorte
stellen "ReachOut" und der
"Runde Tisch Spandau für Demokratie und Toleranz"
ihre Arbeit vor.
am Donnerstag, den 18.03.2010 um 19 Uhr
in der Stadtbibliothek Spandau
Stadtbibliothek Spandau
Carl-Schurz-Str. 13
13597 Berlin
Tel.: 90279-5512/5516
Einladung zum Herunterladen:
Download TatorteHandzettel.PDF
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2010-03-16 Prozesseröffnung |
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UserReachOut
09.03.2010, 16:05 Uhr |
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Am 16. März 2010 beginnt um 9 Uhr im Landgericht Berlin, Turmstraße 91, 10559 Berlin im Saal 606 der Prozess gegen drei Männer wegen unter anderem gefährlicher Körperverletzung und Beleidiung.
Am 19. September 2009 sollen sie in den frühen Morgenstunden auf dem U-Bahnhof Rehberge zwei iranische Staatsangehörige rassistisch beleidigt sowie geschlagen und getreten haben, so dass diese erhebliche Verletzungen erlitten haben. Entgegen der Anklageschrift lehnte die Strafkammer den hinreichenden Tatverdacht wegen des Vorwurfs des versuchten Mordes ab.
Weitere Prozesstermine:
18.03.2010
22.03.2010
01.04.2010
20.04.2010
22.04.2010
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2010-03-11 Ausstellungseröffnung in der Jugendbibliothek Spandau |
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UserReachOut
02.03.2010, 16:49 Uhr |
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Die Ausstellung Berliner Tatorte - Dokumente rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt.
Fotografien von Jörg Möller
wird am
Donnerstag, den 11. März 2010 um 17:00 Uhr
in der
Stadtbibliothek Spandau
eröffnet.
Die Eröffnungsrede hält der ehemalige Bezirksbürgermeister Werner Salomon
Die Ausstellung ist ein Kooperationprojekt
der Jugendbibliothek Spandau
mit "ReachOut"
und dem "Runden Tisch Spandau für Demokratie und Toleranz"
Gezeigt wird die Ausstellung vom 11. März bis 30. April 2010
Öffnungszeiten: Mo – Fr 11:00 bis 20:00 Uhr
Sa 10:00 bis 14:00 Uhr
Der Eintritt ist frei.
Ort: Jugendbibliothek Spandau
Carl-Schurz-Str. 13
13597 Berlin
Einladung zum Herunterladen:
Download EinladungTatorte.PDF
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2010-03-09 Pressemitteilung ReachOut - Angriffszahlen 2009 |
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UserReachOut
09.03.2010, 12:04 Uhr |
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Für das Jahr 2009 registriert die Opferberatungsstelle ReachOut 102 rechtsextrem, rassistisch, antisemitisch und homophob motivierte Angriffe in Berlin.
Die Zahl der bisher bekannt gewordenen gewalttätigen Angriffe und massiven Bedrohungen ist im Vergleich zu 2008 gesunken.
Die Zahl der rassistisch motivierten Angriffe bleibt auf hohem Niveau.
Berlin, 9. März 2010
ReachOut, die Berliner Beratungsstelle für Opfer rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt, verzeichnet für das Jahr 2009 insgesamt 102 Angriffe in Berlin. Bis März des vergangenen Jahres wurden 148 Angriffe für 2008 registriert. Die Erfahrungen aus den vergangenen Jahren zeigen, dass wir noch mit umfangreichen Nachmeldungen für 2009 rechnen müssen. So zählen wir heute für das Jahr 2008 über 20 Angriffe mehr, als zu Beginn des letzten Jahres.
Die gesunkenen Angriffszahlen sind erfreulich, bieten aber erfahrungsgemäß keinen Anlass zur Entwarnung. Schon mehrfach haben wir in den zurückliegenden Jahren kurzfristige Rückgänge feststellen können. Darauf folgte jedoch häufig wieder ein Anstieg der rechtsextrem, rassistisch, antisemitisch und homophob motivierten Gewalttaten.
Von den 102 Angriffen sind in der „Chronik rechtsextremer, rassistischer und antisemitischer Angriffe und Bedrohungen“ (www.reachoutberlin.de) 83 Fälle dokumentiert. Einige der Opfer lehnen aus Angst vor weiteren Gewalttaten jede Form der Veröffentlichung des Angriffs zunächst ab.
Im Verhältnis zu den um fast ein Drittel gesunkenen Gesamtzahlen sind die rassistisch motivier-ten Angriffe nur in geringem Maß zurückgegangen. In 53 (2008:65) Fällen wurden Menschen aus rassistischen Motiven angegriffen. Diese stellten mit Abstand die größte Gruppe dar.
15 Gewalttaten trafen Linke (2008: 30), vor allem AntifaschistInnen, gegen nicht-rechte, alternati-ve Jugendliche und Erwachsene richteten sich 12 (2008: 30) Angriffe, 7 (2008: 4) Angriffe waren antisemitisch motiviert.
50 (2008: 86) Angriffe fanden im öffentlichen Raum statt. Insgesamt 29 (2008: 39) Gewalttaten wurden in öffentlichen Verkehrsmitteln und Bahnhöfen verübt.
Die meisten Angriffe haben an den Wochenenden stattgefunden.
Friedrichshain ist mit 17 (2008: 30) Gewalttaten auch im Jahr 2009 der Bezirk mit der höchsten Angriffszahl. Zum ersten Mal landet ein Westberliner Bezirk auf Platz zwei unserer Angriffsstatistik. Insgesamt 9 (2008: 3) Attacken wurden für Wedding dokumentiert. Es folgen Mitte (2008: 6), Prenzlauer Berg (2008: 6) und Treptow (2008: 9) mit je 7, Pankow (2008: 14) und Neukölln (2008: 9) mit je 6 Angriffen.
Während in Friedrichhain die Angriffe gegen Linke und nicht rechte, alternative Jugendliche und Erwachsene überwiegen, sind in Wedding die meisten Angriffe rassistisch motiviert (6). Auch in Prenzlauer Berg und Mitte haben die meisten Angriffe einen rassistischen Hintergrund.
Die Angriffszahlen der Berliner Ermittlungsbehörden für den Bereich „politisch motivierte Kriminalität rechts“ liegen bisher nicht vor.
Für weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
Sabine Seyb, 030-69568339
Zum Herunterladen:
Download PM-RO-Angriffszahlen-2009 PDF
Download RO-Statistik-2008-2009 PDF
Download Angriffsorte-2009.PDF
Download Tatmotiv-2009.PDF
Download Bezirke-Angriffe-2009.PDF
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| ARIBA e.V./ReachOut bei der Bank für Sozialwirtschaft
Bankleitzahl: 100 205 00
Konto: 3 24 48 01 |
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