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 Thema: PresseschauIn der Rubrik 'Presseschau' sind Presseberichte dokumentiert, in denen ReachOut erwähnt wird, und Beiträge von Mitarbeiterinnen von ReachOut:
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2013-04-03 Mordfall Burak B.: Keine Spuren, kein Verdacht |
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UserReachOut
04.04.2013, 15:18 Uhr |
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Taz
Vor einem Jahr wurde Burak B. in Britz erschossen, die Ermittlungen stagnieren. Innensenator Henkel besucht die Familie, eine Initiative ruft zu einer Demo auf.
Es ist ein fast skurriler Auftritt, auch wenn man Innensenator Frank Henkel (CDU) seine Bewegung anmerkt: 50 JournalistInnen, Fotografen, Kameraleute erwarten den Senator am Mittwoch vor dem Haus der Familie B., deren Sohn Burak vor genau einem Jahr in Neukölln erschossen wurde.
Von einem „furchtbaren Anlass“ für seinen Besuch spricht Henkel dann, von einem Verlust für die Stadt, die „einen jungen Mann verloren hat, den sie gut gebraucht hätte“. Seine leisen Sätze werden fast übertönt vom Lärm elektrischer Gartengeräte in der Nachbarschaft: Vorfrühlingsalltag in der idyllischen Einfamilienhaussiedlung im Ortsteil Britz.
Hier hat sich traditionell der Neuköllner Handwerker sein kleines Häuschen gebaut, und deshalb passt auch die Familie B. hierher: Einwanderer aus der Türkei, der Vater selbstständiger Fernsehtechniker, die Mutter Krankenpflegerin, die drei Kinder in der Schule oder Ausbildung.
Und hier wurde ihre heile Welt vor einem Jahr zerstört: Nur wenige hundert Meter vom Haus der Familie entfernt erschoss ein Unbekannter in der Nacht vom 4. auf den 5. April 2012 den damals 22-jährigen Burak. Zwei seiner Freunde wurden ebenfalls angeschossen und schwer verletzt, zwei weitere blieben unverletzt. Die fünf jungen Männer russischer, türkischer und arabischer Abstammung standen an einer Bushaltestelle. Der Schütze war dort plötzlich auf sie zugekommen und entkam nach der Tat unerkannt. Bis heute gibt es keinen Hinweis darauf, wer er war.
Buraks Vater Ahmet steht neben Henkel, seine Unterlippe zittert, sein Gesicht ist weiß. Er sagt nichts, nach Henkels Statement gehen die Männer ins Haus. Auch Polizeipräsident Klaus Kandt ist da, auch er schweigt.
Es ist wohl der „Initiative für die Aufklärung des Mordes an Burak B.“ zu verdanken, dass der Senator an diesem Tag die Familie besucht. Zu ihr haben sich Freunde des Getöteten, antirassistische Initiativen und Vereine und die Opferberatungsstelle ReachOut zusammengeschlossen. Sie wollen, dass der Fall nicht in Vergessenheit gerät.
Nazipresse rief zur Rache auf
„Wir hören jetzt seit einem Jahr, dass in alle Richtungen ermittelt werde“, sagt Helga Seyb von ReachOut, die Sprecherin der Initiative. „Wir hören aber nichts darüber, welche Richtungen das sind und welche ausgeschlossen werden.“ Man wolle nicht behaupten, dass es sich „bei dem Mord um einen rassistischen Akt“ handele, heißt es in einer Erklärung der Initiative. Doch es könne sein, dass „die rassistische NSU-Mordserie als Vorbild gedient“ habe.
Dass 20 Jahre zuvor ein Neuköllner Neonazi bei einer Auseinandersetzung mit AntifaschistInnen getötet worden war und die „Nazipresse“ 2012 zur Rache aufgerufen hatte, dass wegen einer antifaschistischen Veranstaltung am Abend des Mordes „bekannte gewaltbereite Neonazis“ in Neukölln unterwegs gewesen seien: Diese Informationen hat die Initiative zusammengetragen und der Polizei gegeben.
„Ob das zur Kenntnis genommen wird, wissen wir nicht“, sagt Seyb. Die Informationspolitik der Ermittlungsbehörden auch gegenüber der Familie sei „katastrophal“. Aus der Pressestelle der Generalstaatsanwaltschaft heißt es auf Anfrage der taz, den Hinweisen sei nachgegangen worden: „ergebnislos“.
Den Vorwurf schlechter Informationspolitik weist man zurück: Die Familie sei „über den üblichen Umfang hinaus über den Stand der Ermittlungen informiert“ worden. Es gebe „keinerlei Hinweise“ auf ein rechtsextremistisches Motiv. „Weil der Täter weiterhin unbekannt ist, kann ein solcher Hintergrund jedoch bis auf Weiteres nicht ausgeschlossen werden“. Am Samstag will die Initiative mit einer Demonstration auf den Fall aufmerksam machen. Die beginnt um 14 Uhr am Friedhof am Columbiadamm. ALKE WIERTH
http://www.taz.de/Mordfall-Burak-B-/!113963/
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2013-04-03 Keine Spuren, kein Verdacht |
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UserReachOut
10.04.2013, 15:56 Uhr |
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Taz
Mordfall Burak B.
Vor einem Jahr wurde Burak B. in Britz erschossen, die Ermittlungen stagnieren. Innensenator Henkel besucht die Familie, eine Initiative ruft zu einer Demo auf
Es ist ein fast skurriler Auftritt, auch wenn man Innensenator Frank Henkel (CDU) seine Bewegung anmerkt: 50 JournalistInnen, Fotografen, Kameraleute erwarten den Senator am Mittwoch vor dem Haus der Familie B., deren Sohn Burak vor genau einem Jahr in Neukölln erschossen wurde.
Von einem „furchtbaren Anlass“ für seinen Besuch spricht Henkel dann, von einem Verlust für die Stadt, die „einen jungen Mann verloren hat, den sie gut gebraucht hätte“. Seine leisen Sätze werden fast übertönt vom Lärm elektrischer Gartengeräte in der Nachbarschaft: Vorfrühlingsalltag in der idyllischen Einfamilienhaussiedlung im Ortsteil Britz.
Hier hat sich traditionell der Neuköllner Handwerker sein kleines Häuschen gebaut, und deshalb passt auch die Familie B. hierher: Einwanderer aus der Türkei, der Vater selbstständiger Fernsehtechniker, die Mutter Krankenpflegerin, die drei Kinder in der Schule oder Ausbildung.
Und hier wurde ihre heile Welt vor einem Jahr zerstört: Nur wenige hundert Meter vom Haus der Familie entfernt erschoss ein Unbekannter in der Nacht vom 4. auf den 5. April 2012 den damals 22-jährigen Burak. Zwei seiner Freunde wurden ebenfalls angeschossen und schwer verletzt, zwei weitere blieben unverletzt. Die fünf jungen Männer russischer, türkischer und arabischer Abstammung standen an einer Bushaltestelle. Der Schütze war dort plötzlich auf sie zugekommen und entkam nach der Tat unerkannt. Bis heute gibt es keinen Hinweis darauf, wer er war.
Buraks Vater Ahmet steht neben Henkel, seine Unterlippe zittert, sein Gesicht ist weiß. Er sagt nichts, nach Henkels Statement gehen die Männer ins Haus. Auch Polizeipräsident Klaus Kandt ist da, auch er schweigt.
Es ist wohl der „Initiative für die Aufklärung des Mordes an Burak B.“ zu verdanken, dass der Senator an diesem Tag die Familie besucht. Zu ihr haben sich Freunde des Getöteten, antirassistische Initiativen und Vereine und die Opferberatungsstelle ReachOut zusammengeschlossen. Sie wollen, dass der Fall nicht in Vergessenheit gerät.
Nazipresse rief zur Rache auf
„Wir hören jetzt seit einem Jahr, dass in alle Richtungen ermittelt werde“, sagt Helga Seyb von ReachOut, die Sprecherin der Initiative. „Wir hören aber nichts darüber, welche Richtungen das sind und welche ausgeschlossen werden.“ Man wolle nicht behaupten, dass es sich „bei dem Mord um einen rassistischen Akt“ handele, heißt es in einer Erklärung der Initiative. Doch es könne sein, dass „die rassistische NSU-Mordserie als Vorbild gedient“ habe.
Dass 20 Jahre zuvor ein Neuköllner Neonazi bei einer Auseinandersetzung mit AntifaschistInnen getötet worden war und die „Nazipresse“ 2012 zur Rache aufgerufen hatte, dass wegen einer antifaschistischen Veranstaltung am Abend des Mordes „bekannte gewaltbereite Neonazis“ in Neukölln unterwegs gewesen seien: Diese Informationen hat die Initiative zusammengetragen und der Polizei gegeben.
„Ob das zur Kenntnis genommen wird, wissen wir nicht“, sagt Seyb. Die Informationspolitik der Ermittlungsbehörden auch gegenüber der Familie sei „katastrophal“. Aus der Pressestelle der Generalstaatsanwaltschaft heißt es auf Anfrage der taz, den Hinweisen sei nachgegangen worden: „ergebnislos“.
Den Vorwurf schlechter Informationspolitik weist man zurück: Die Familie sei „über den üblichen Umfang hinaus über den Stand der Ermittlungen informiert“ worden. Es gebe „keinerlei Hinweise“ auf ein rechtsextremistisches Motiv. „Weil der Täter weiterhin unbekannt ist, kann ein solcher Hintergrund jedoch bis auf Weiteres nicht ausgeschlossen werden“. Am Samstag will die Initiative mit einer Demonstration auf den Fall aufmerksam machen. Die beginnt um 14 Uhr am Friedhof am Columbiadamm. ALKE WIERTH
http://www.taz.de/Mordfall-Burak-B-/!113963/
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2013-03-13 Rechtsextremismus: Mehr Menschen in Berlin verletzt |
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UserReachOut
14.03.2013, 16:54 Uhr |
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bier-statt-blumen.de
139 Gewalttaten und massive Bedrohungen hat die Berliner Opferberatungsstelle ReachOut für das Jahr 2012 dokumentiert. Das sind zwar 19 weniger als 2011, doch es wurden dabei mehr Menschen verletzt oder bedroht. 234 waren es im vergangenen Jahr, 229 in 2011. Die meisten Angriffe wurden in Neukölln und Friedrichshain verübt. Wie in den Vorjahren war Rassismus das häufigste Tatmotiv, neben Homophobie und Aktionen gegen politische Gegner und Alternative.
Anfang März stellten ReachOut und die Berliner Register ihre Beobachtungen rechtsextremer Aktionen in den einzelnen Berliner Bezirken vor:
Trotz der breiten Diskussion über den NSU habe sich das Verhalten der Berliner Polizei wenig verbessert, sagt Sabine Seyb von ReachOut. Oft mangele es nach wie vor an Sensibilität im Umgang mit den Opfern. „Die Betroffenen beklagen, dass sie häufig von der Polizei respektlos behandelt und nicht ernst genommen werden.“ Oft würden sie nicht mal über den Stand der Ermittlungsverfahren informiert oder gar selbst wie Täter behandelt und befragt.
Ein Beispiel dazu, dokumentiert von ReachOut:
Am 3. März 2012 wurde ein Mann im Bus der Linie 171 in Neukölln von einem Fahrgast rassistisch beleidigt und auf den Kopf und ins Gesicht geschlagen. Die Polizisten behandelten den Verletzten wie einen Täter – obwohl seine Verletzungen im Gesicht deutlich sichtbar waren.
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weiterlesen... '2013-03-13 Rechtsextremismus: Mehr Menschen in Berlin verletzt'
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2013-03-09 Trauma nach Zugriff |
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UserReachOut
12.03.2013, 15:46 Uhr |
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Tageszeitung
Berufungsverhandlung im Fall Amare B. fortgesetzt. Experte: Blaue Flecken "normal"
Zur falschen Zeit am falschen Ort? Oder doch die falsche Hautfarbe? Das ist die Frage, die sich der Nebenkläger Amare B. im Prozess gegen zwei Polizeibeamte vor dem Landgericht stellt, der am Freitag fortgesetzt wurde.
Vor knapp drei Jahren wurde der äthiopischstämmige Deutsche von zwei LKA-Beamten überwältigt, als er am Tempelhofer Damm auf einen Makler wartete, um eine Wohnung zu besichtigen. Die Polizisten begründeten dies später mit einem Irrtum bei der Verfolgung von Ladendieben. B. trug eine schwere Prellung an den Rippen davon und musste sich in psychologische Behandlung begeben.
Die Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt (KOP) sieht hier einen Fall von "Racial Profiling", im Strafgesetz gibt es diesen Tatbestand jedoch nicht. B. erstattete Anzeige wegen Körperverletzung im Amt. Überraschend verhängte das Amtsgericht 2011 Bewährungsstrafen: Die Beamten hätten B.s Verletzungen billigend in Kauf genommen, so die Begründung. Die Polizisten gingen in Berufung, der Fall landete beim Landgericht.
Am zweiten Verhandlungstag am Freitag präsentierte ein Sachverständiger den Befund zu B.s Gesundheitszustand nach dem Vorfall. "Ich habe einen völlig veränderten Mann erlebt", sagte der Arzt, zu dem B. in die Sprechstunde ging. Er habe ihn darauf an das Zentrum für Folteropfer überwiesen. Ein weiterer Sachverständiger sagte dagegen, blaue Flecken seien nach Festnahmen die Regel. Die Richterin machte nicht den Eindruck, als wolle sie sich der erstinstanzlichen Entscheidung anschließen. Das Urteil wird für den 8. April erwartet. M. RANK
http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=ba&dig=2013%2F03%2F09%2Fa0234&cHash=13c3306ad45c4454aed5d57787623a08
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2013-03-05 MigrantInnen wollen Homophobie selbst aufs Korn nehmen |
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UserReachOut
05.03.2013, 16:23 Uhr |
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siegessäule.de
Viele Organisationen von BerlinerInnen mit Migrationshintergrund würden gerne mehr gegen Homo- und Transphobie sowie Sexismus tun – doch es fehlen die Mittel
Migrantinnen und Migranten, die sich gegen Homophobie engagieren wollen, fühlen sich von Politik und Öffentlichkeit im Stich gelassen. Dies sagte Saideh Saadat-Lendle von LesMigraS vergangene Woche bei der Vorstellung einer Umfrage zur Arbeit von MigrantInnenselbstorganisationen (MSOs) gegen Homo- und Transphobie sowie Sexismus. Anstatt Migrantinnen und Migranten im Kampf gegen Homophobie zu unterstützen, werde in der Mehrheitsgesellschaft so getan, als sei Homophobie ein Problem vor allem migrantischer Communities, ergänzte Tuğba Tanyilmaz von Gladt.
Im Klartext: Zu oft werde ein Gegensatz zwischen angeblich „toleranten Deutschen“ und „homophoben Ausländern“ aufgebaut, der in der Realität gar nicht existiere. Statt Aktivistinnen und Aktivisten zu helfen, tue die Gesellschaft so, als gehe sie das Thema nichts an. Dania Thaler vom Migrationsrat Berlin Brandenburg (MRBB), der die Umfrage herausgegeben hat, forderte deshalb, MSOs stärker zu unterstützen. „Die Vielfalt in MigrantInnencommunities wird häufig übersehen“, kritisierte sie.
Tatsächlich haben laut Umfrage 13 von 15 MSOs Interesse, Themen sexueller und geschlechtlicher Vielfalt stärker in ihre Arbeit einzubeziehen. Knapp die Hälfte der Organisationen berichtet, dass Besucherinnen und Besucher diese Themen sogar von sich aus ansprechen würden, obwohl die Vereine darauf bislang gar nicht spezialisiert seien.
Menschen fürchten, belehrt zu werden
Trotz dieser Nachfrage würden aber nicht ausreichend Mittel bereitgestellt, kritisierte Tuğba Tanyilmaz. „Für Mehrfachdiskriminierte Geld zu bekommen, ist sehr schwierig“, sagte sie. Stattdessen bekämen oft Organisationen aus der Mehrheitsgesellschaft den öffentlich geförderten Auftrag, Migrantinnen und Migranten aufzuklären. Das Problem: Deren Arbeit erreiche die Menschen oft nicht, weil Teilnehmerinnen und Teilnehmer teils zu Recht fürchteten, bei solchen Veranstaltungen belehrt zu werden, sagte Dania Thaler.
Der Migrationsrat forderte deshalb, MSOs selbst in ihrem Engagement gegen sexuelle und geschlechtliche Diskriminierung zu unterstützen. Denn die würden laut Umfrage gerne ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schulen, Flyer auslegen oder in die Elternarbeit einsteigen. Doch mehrsprachige Broschüren, Dolmetscher und Fortbildungen des Personals kosten Geld – und das fehlt. „Wir können das alles nicht auch noch nebenbei leisten“, sagte Tuğba Tanyilmaz.
Und: „Politik und Öffentlichkeit sollten die Communities endlich zu Wort kommen lassen!“, so Saideh Saadat-Lendle.
Der Senat, der die Umfrage über die Initiative Sexuelle Vielfalt mitgefördert hatte, stellte sich hinter die Forderungen des Migrationsrats. Sprecher Christian Berg versprach gegenüber der Siegessäule, zu prüfen, welche konkreten Schlussfolgerungen aus den Ergebnissen gezogen werden können.TOBIAS SAUER
http://www.siegessaeule.de/berlin-schwul-lesbisch-2000/migrantinnen-wollen-homophobie-selbst-aufs-korn-nehmen.html?PHPSESSID=2a4e876e7f41ef1996877a69fe013de4
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2013-03-05 Der Blick der Opfer |
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UserReachOut
06.03.2013, 13:05 Uhr |
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Taz
Eine Fotoausstellung von ReachOut zeigt im Rathaus Schöneberg Tatorte rechter Gewalt in Berlin Charlotte Langenkamp
Das Foto zeigt den verregneten, menschenleeren Vorplatz eines Bahnhofsgebäudes. Nichts deutet darauf hin, dass hier Ungewöhnliches geschehen ist – geschweige denn Unmenschliches. Doch der kurze Text neben dem Bild spricht eine andere Sprache: „1. August 2011, Berlin-Schöneberg, S-Bahnhof Südkreuz: Ein Mann wird gegen 21 Uhr von einem unbekannten Mann rassistisch beleidigt und angegriffen. Er erleidet Verletzungen.“ Ort, Datum und Beschreibung des Tathergangs reichen, um die Grausamkeit rechter Gewalt greifbar zu machen.
Migranten, Schwule, Juden oder Linke werden immer zu Opfern von Hassverbrechen. Dass dies oft in aller Öffentlichkeit geschieht, dokumentiert die Ausstellung „Berliner Tatorte – Dokumente rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt“ der Opferberatungsstelle ReachOut im Rathaus Schöneberg. Gestern wurde sie von der Bezirksbürgermeisterin von Tempelhof-Schöneberg, Angelika Schöttler (SPD), und ihrer Integrationsbeauftragten Gün Tank eröffnet.
Auf rund 120 Schwarz-Weiß-Bildern sind Orte abgebildet, wo Menschen rechten Gewalttätern zum Opfer fielen. Die Bilder fangen normalen Berliner Alltag ein. Bahnhöfe, Parks, Wohnanlagen, Einkaufsstraßen – offenbar fühlen sich Rechtsextreme überall und zu jeder Tageszeit sicher genug, um Menschen zu bedrohen und zu verletzen. Die Bilder des Fotografen Jörg Möller sollen „die erschreckende Normalität der Orte begreifbar machen“, so Sabine Seyb von ReachOut bei der Eröffnung. Vielen Betrachtern erschienen die Orte ganz alltäglich – oft höre sie den überraschten Ausruf „Genau da wohne ich!“, erzählt Seyb. Für ein Gewaltopfer sei derselbe Ort Schauplatz eines schweren Traumas.
Die Opferperspektive sichtbar zu machen, darum geht es auch Bürgermeisterin Schöttler. Sie bezeichnet die Ausstellung als „Baustein für ein friedliches Miteinander“ und wünscht sich, dass die Bilder zum Ausgangspunkt weiterer Aufklärungsarbeit werden.
Seit 2002 führt ReachOut eine berlinweite Chronik rechter Angriffe. In diesem Zeitraum hat die Initiative bereits mehr als 1.300 gezählt. Erst am Freitag gab sie die Opferzahlen von 2012 bekannt und übte dabei deutliche Kritik an der Polizei: Beamte nähmen Opfer rassistischer Gewalt häufig nicht ernst und behandelten sie stattdessen wie Täter. Auch die Ausstellung greift Fälle polizeilichen Versagens auf: Obwohl Neonazis im August 2009 ein Wohnhaus in der Mainzer Straße angriffen, rechte Parolen grölten und sogar im Beisein der Polizei Bewohner beleidigten, ließen die Beamten die Männer nach der Aufnahme ihrer Personalien wieder laufen –diese Geschichte gehört zum Bild dieser Straße in Friedrichshain.
Die Ausstellung wird von ReachOut seit 2005 immer weiterentwickelt. Mehrmals im Jahr werden Beispiele aus der Chronik an verschiedenen Orten gezeigt. In Schöneberg ist die Schau noch den gesamten März über zu sehen. CHARLOTTE LANGENKAMP
http://www.taz.de/Rechte-Gewalt/!112261/
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2013-03-04 Bilder zeigen Berliner Tatorte |
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UserReachOut
06.03.2013, 13:08 Uhr |
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qiez.de
Am 4. März 2013 um 17 Uhr eröffnet Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler zusammen mit der Integrationsbeauftragten des Bezirks Tempelhof-Schöneberg, Frau Gün Tank, die Ausstellung "Berliner Tatorte - Dokumente rechter, rassitstischer und antisemitischer Gewalt".
Seit 2002 dokumentiert der Verein "ReachOut" gewalttägige Angriffe mit rechtem, rassistischem und antisemitischem Hintergrund in einer berlinweiten Chronik. "ReachOut" ist eine Beratungsstelle, die Opfern mit Rat und Hilfe nach einem Übergriff zur Seite steht und über Verbechen aufklären will. "Die Dokumentation der Tatorte soll verdeutlichen, das Verbrechen an jedem Ort der Stadt geschehen. Die Angriffe passieren an unspektakulären Orten; es sind Orte, an denen man sich ganz normal bewegt", sagt Helga Seyb von "ReachOut". Jörg Möller fotografierte diese Tatorte, die ab dem 4. März auf insgesamt 121 Bildern im Foyer des Rathauses Schöneberg ausgestellt werden.
Ein konkreter Tathergang ist dabei auf den Schwarz/Weiß-Fotografien nicht zu erkennen - ein Text beschreibt das Verbrechen. "ReachOut" verzeichnete für das Jahr 2012 139 Angriffe. Das sind zwar weniger als 2011 (158), aber es wurden mehr Menschen tätlich angegriffen und verletzt. Einer der schwersten Fälle 2012 geschah auf dem Gehweg Erkelenzdamm Ecke Reichenberger Straße in Kreuzberg. Zwei Männer grüßten einen 40-Jährigen mit dem Hitler-Gruß. Beim darauffolgenden Streit wurde das Opfer durch einen Regenschirm so schwer am Auge verletzt, dass sein Augenlicht nicht gerettet werden konnte.
"Die Ausstellung ist ein Appell, nicht wegzuschauen, sondern sich einzumischen, Zivilcourage zu zeigen und Hilfe zu holen wenn andere bedroht und angegriffen werden. Gerade an den uns so vertrauten Orten, an denen vielen das Recht abgesprochen wird, sich dort aufzuhalten und ihren Alltag zu leben", sagt Seyb.
Die Ausstellung wird vom 4. bis 30. März im Foyer des Rathauses Schöneberg zu sehen sein.
http://www.qiez.de/schoeneberg/kultur/ausstellungen/im-rathaus-schoeneberg-in-berlin-werden-bilder-mit-berliner-tatorten-ausgestellt/45930195
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2013-03-02 Rechte Szene im Weitlingkiez |
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UserReachOut
02.03.2013, 12:03 Uhr |
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Neues Deutschland
Opferberatung ReachOut stellte Dokumentation rechter Übergriffe 2012 vor
Die Zahl der Opfer rechtsextremer Gewalt hat im Jahr 2012 nach Angaben der Opferberatungsstelle Reach Out zugenommen. Zwar sei die Zahl der gewalttätigen Angriffe und massiven Bedrohungen von 158 im Jahr 2011 auf 139 gesunken. Doch diese hätten sich gegen 234 Menschen gerichtet, und damit gegen fünf mehr als im Vorjahr.
Die Opferorganisation recherchiert seit Jahren gemeinsam mit bezirklichen Dokumentationsstellen rechtsextreme Überfälle durch Auswertung von Polizeimeldungen, eigene Beobachtungen und Berichte von Opfern, die sich an die Beratungsstelle wenden. »Wir gehen von einer hohen Dunkelziffer aus, weil nicht alle Gewalttaten von den Opfern angezeigt oder gemeldet werden«, sagt Sabine Seyb, die Sprecherin der Initiative. Wurden über viele Jahre die weitaus meisten rechten Gewalttaten östlich der einstigen innerberliner Grenze verübt, so verschiebt sich das Bild mittlerweile. Die meisten Angriffe wurden in Neukölln (22) und im Friedrichshain (15) verübt. Am häufigsten wurden Gewalttaten in der Öffentlichkeit verübt, an stark frequentierten Bahnhöfen, Straßen und Plätzen, auf Touristenflaniermeilen. Oft sind das Orte, an denen weder Täter noch Opfer wohnen. Sie begegnen sich hier nur zufällig.
Zählt man nicht nur Gewalttaten, sondern alle rechtsextremen Vorfälle, auch Propagandadelikte und Sachbeschädigungen, so führt der Bezirk Treptow-Köpenick die traurige Statistik mit 220 Vorfällen mit großem Abstand an. »Hier gibt es ganz eindeutig regionale Angsträume rund um den S-Bahnhof Schöneweide und um die NPD-Parteizentrale«, sagt Kati Becker von der örtlichen Initiative. Lichtenberg, über Jahre rechte Hochburg der Stadt, weist erneut einen Rückgang auf, allerdings verfestige sich im Weitlingkiez die rechte Szene weiter. Die Initiativen weisen darauf hin, dass es bisher nur in den Ostbezirken und in Charlottenburg-Wilmersdorf von den Bezirken unterstützte Dokumentationsstellen für rechte Vorkommnisse gibt. In den übrigen Bezirken gibt es eine hohe Dunkelziffer, insbesondere in Neukölln. Den Süden des Bezirkes versucht die NPD für sich zu vereinnahmen, mit Veranstaltungen und massiven Plakatierungen. Kati Becker: »Während in Treptow-Köpenick das Bezirksamt für den Kampf gegen Rechtsextremismus immer ansprechbar ist, setzt das Amt Neukölln andere Schwerpunkte und meldete sich nach zahlreichen Angriffen gegen das Anton-Schmaus-Haus der Falken erst zu Wort, nachdem das ein Thema auf Landesebene war.«
Sabine Seyb kritisierte die fehlende Sensibilität der Ermittlungsbehörden. »Oft werden Opfer von der Polizei noch am Tatort wie Täter behandelt, selbst wenn sie sichtbar verletzt sind.« Ein häufiger Kritikpunkt sei auch, dass sie nicht über die Ermittlungsverfahren informiert würden. Nach der Aufdeckung der NSU-Morde hatten antirassistische Initiativen auf mehr Sensibilität der Ermittler für die Opfer gehofft. »Dem ist aber nicht so.« MARINA MAI
http://www.neues-deutschland.de/artikel/814576.rechte-szene-im-weitlingkiez.html
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2013-03-02 Rechte Gewalt in Berlin |
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UserReachOut
05.03.2013, 16:16 Uhr |
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radioeins.de
Die Spuren rechter Umtriebe sind unübersehbar. NPD-Plakate hängen zu Hunderten an Briefkästen, Altkleidercontainern und Bäumen. Und da wo Neonazis leben, sind dementsprechend auch die meisten rechten Gewalttaten zu verzeichnen. In Berlin war das bisher vor allem in dem Bezirk Treptow-Köpenick. Nach Erkenntnissen der Beratungsstelle für rechte Gewalt "Reach Out" hat aber einer Verlagerung rechter Gewalt in Berlin stattgefunden.
Im Studio ist der Rechtsextremismus-Experte und rbb-Kollege Olaf Sundermeyer zu Gast.
http://www.radioeins.de/programm/sendungen/der_schoene_morgen/_/rechte_gewalt_in_berlin.html
radioeins Interview: Rechte Gewalt in Berlin
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2013-03-02 Mehr rechte Gewalt im Westen Berlins |
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UserReachOut
05.03.2013, 15:53 Uhr |
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rbb-online.de
Zahlen rechtsextremer Angriffe
Die rechtextreme Gewalt in Berlin verlagert sich immer mehr vom Osten in die westlichen Stadtbezirke. Denn längst haben Neonazis ihren aggressiven Raumkampf in das südliche Neukölln ausgedehnt. Die Angriffe richten sich gegen Menschen, die nicht in ihr nationalsozialistisches Weltbild passen.
Von einer "Umkehr im Ost-West-Verhältnis" spricht Sabine Seyb, Vertreterin von "ReachOut", einer Berliner Beratungsstelle für Opfer rechtsextremer Gewalt. Zwar registrierte die unabhängige Organisation im vergangenen Jahr mit 139 Fällen etwas weniger Gewalttaten als noch 2011, davon aber mehr als die Hälfte in den westlichen Stadtbezirken.
Die meisten Angriffe seien in Neukölln verübt worden, sagt Seyb anlässlich der Vorstellung ihres Jahresberichts am Freitag in Schöneweide. Dort sei der "Nationale Widerstand" besonders aktiv. Dieses bundesweite Netzwerk gewalttätiger Neonazis unterhält einen seiner Knotenpunkte im Berliner Südwesten und wirkt bis nach Brandenburg.
Polizei zählt weniger Straftaten als "ReachOut"
Bei jedem zweiten rechtsextremen Angriff in Berlin gehen die Opferberater mittlerweile von einem rassistischen Tatmotiv aus. Die übrigen verteilten sich auf Opfer, die angegriffen wurden, weil sie homosexuell, linksalternativ, antifaschistisch oder jüdisch sind. Auch Parteibüros, Jugendeinrichtungen und private Wohnungen wurden "ReachOut" zufolge angegriffen. Fensterscheiben wurden eingeworfen, Briefkästen gesprengt und Hauswände mit Hakenkreuzen und anderen rechtsextremen Symbolen beschmiert.
Die Fallzahlen von "ReachOut" unterscheiden sich deutlich von denen der Polizei, bei der von "politisch motivierter Kriminalität rechts" nur dann die Rede ist, wenn sich der Sachverhalt für sie eindeutig darstellt. Genau das ist aus Sicht von "ReachOut" viel zu selten der Fall: "Im Gegensatz zu den Statistiken der Ermittlungsbehörden werden bei uns auch Vorfälle aufgenommen, die nicht angezeigt werden". Während die Polizei viele rechtsextreme Straftaten immer noch nicht als solche erkennen würde, sei das Dunkelfeld bei den Gewalttaten ohnehin sehr groß. Denn viele Angriffe kämen erst gar nicht zur Anzeige, weil die Opfer bereits schlechte Erfahrungen mit der Polizei gemacht hätten – vor allem Migranten.
"Wir gehen davon aus, dass nur ein Viertel aller Angriffe bekannt wird", sagte Seyb, die bei dieser Gelegenheit harsche Kritik an der Polizei übte. So sei ihre Hoffnung nicht erfüllt worden, dass sich "die Sensibilität der Berliner Ermittlungsbehörden" seit dem Auffliegen des NSU erhöht hätte. "Immer noch kehrt sich das Bild von Tätern und Opfern um, wenn jemand eine schwarze Hautfarbe hat."
Die meisten Angriffe bisher in Treptow-Köpenick
In der Vergangenheit zählte "ReachOut" die meisten Angriffe stets in den östlichen Bezirken, vor allem in Treptow-Köpenick, wo Berlin seine traditionellen rechtsextremen Hochburgen hat. "Schöneweide ist einer der Berliner Schwerpunkte der Neonazis. Hier wohnen viele von ihnen, hier haben sie Kneipen und Szeneläden, von denen immer wieder Gewalt ausgeht. Für ihre Opfer ist hier deshalb ein Klima der Angst entstanden", so Seyb.
Für sie ist klar, dass rechtsextreme Gewalt in der Stadt besonders dort auftritt, wo viele Neonazis leben. Das sieht auch der Politikwissenschaftler Dierk Borstel so. Er erkennt darin einen rechtsextremen Raumkampf, der um lokale Deutungshoheit geführt wird. Jahrelang hat er in Berlin für den Verein "Exit" Aussteiger aus der rechtsextremen Szene betreut. "Das Augenmerk der rechtsextremen Akteure liegt in der Eroberung des öffentlichen Raumes", sagt er. Deshalb würden an bestimmten Orten auch immer wieder Menschen angegriffen, die nicht in das nationalsozialistische Weltbild der Rechtsextremisten passen.
Parallel zur Gewalt markieren Rechtsextremisten ganz bestimmte Orte mit Symbolen, die auf ihre Präsenz deuten und gleichsam eine Bedrohung darstellen. Aktivitäten, wie das Auftragen rechtsextremer Graffiti, Aufkleber oder Spuckis - kleine Klebezettel - wertet auch Wiebke Eltze vom "Lichtenberger Register" aus, einer Art zivilgesellschaftlicher Dokumentationsstelle, wie sie es in den meisten Bezirken gibt. "Sie wollen den Raum ideologisch besetzen." Die meisten rechtsextremen Angriffe finden in ausgeprägt öffentlichen Räumen statt, in Bussen, Bahnen, an Haltestellen und Bahnhöfen. OLAF SUNDERMEYER, rbb-Reporterpool
Die Sendereihe rbb-Reporter zeigt am 12.03.13 (20.15 Uhr – 21 Uhr) die Fernseh-Dokumentation "Terror im Kiez – Neonazis in Berlin", über eine Familie in Berlin-Britz, die ins Visier gewalttätiger Neonazis geraten ist.
http://www.rbb-online.de/nachrichten/politik/beitraege/rechte_gewalt_in_berlin.html
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