Pressemitteilung zu den Angriffen in Berlin 2016

Pressemitteilung

Extrem rechte, rassistische und antisemitische Gewalttaten finden in Berlin täglich statt. 2016 werden mindestens 553 Menschen verletzt und bedroht. Die Angriffszahlen steigen weiter und erreichen ein erschreckendes Niveau. Rassismus ist wieder das häufigste Motiv.

Deutsch

Presseerklärung des VBRG:

Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt fordern flächendeckende wissenschaftliche Untersuchungen aller bekannten rechten Tötungsdelikte seit 1990

23. Mai 2018 Berlin/Erfurt: „Die Anerkennungslücke bei der tödlichen Dimension rechter und rassistischer Gewalt muss endlich geschlossen werden“
Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt fordern flächendeckende wissenschaftliche Untersuchungen aller bekannten rechten Tötungsdelikte seit 1990

Deutsch

Berlin-Lichtenberg

Gegen 18.15 Uhr wird ein 24-jähriger Mann in der Seddiner Straße in Friedrichsfelde aus LGBTIQ-feindlicher Motivation von einem unbekannten Mann gepackt und zu Boden gerissen.

Polizei Berlin, 16.05.2018

Berlin-Marzahn

Ein 50-jähriger Mann wird gegen 17.50 Uhr auf der Marzahner Promenade von einem 25-jährigen Mann rassistisch beleidigt und der Täter versucht, dem 50-Jährigen mit einer Flasche auf den Kopf zu schlagen.

Polizei Berlin, 16.05.2018

 

Berlin-Neukölln U-Bahnhof Neukölln

Ein 24-jähriger Mann wird gegen 10.30 Uhr in der U-Bahn am U-Bahnhof Neukölln von unbekannten Tätern aus LGBTIQ-feindlicher Motivation beleidigt und angegriffen.

Polizei Berlin, 16.05.2018

Berlin-Mitte

Ein 27-jähriger Demonstrant gegen eine extrem rechte Demonstration wird gegen 16.40 Uhr in der Friedrichstraße von einem 42-jährigen Teilnehmer aus rassistischer Motivation geschlagen.

Polizei Berlin, 16.05.2018

 

Einmischen? Gönn es dir!

Lalia wurde Opfer eines rassistischen Übergriffs. Die Mitreisenden im Bus ignorierten sie

Von Johanna Treblin

Gemeinsame Erklärung BMB e.V. und VBRG e.V.: Geheimdienstliche Überprüfung der Demokratieprojekte beenden!

Berlin/Dresden/Münster: Stellungnahme des Bundesverbands Mobile Beratung e.V. (BMB) und des Verbands der Beratungsstellen für Opfer rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt e.V. (VBRG) zur „Überprüfung der Demokratieprojekte durch Sicherheitsbehörden des Bundes“
„Geheimdienstliche Überprüfung von Demokratieprojekten stärkt extreme Rechte und schwächt demokratische, solidarische Prozesse vor Ort“ Bundesverbände fordern sofortige Einstellung der Ausspähung und Rückkehr zu vertrauensvoller Zusammenarbeit

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