ReachOut und OPRA brauchen ab 2022 neue Räume -

Wer hat für uns Ideen, Informationen, einen Projektstandort in Berlin?

ReachOut, die Berliner Beratungs- und Monitoringstelle für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Angriffe und unser Schwesternprojekt, die psychologische Beratung OPRA suchen ab 2022 neue Räume. Nach nur 5 Jahren Mietdauer hat uns der Vorstand unseres Vermieters, der REFORMATIONS-Campus e.V. in Moabit, die Räume wegen Eigenbedarf gekündigt. Höchstens noch ein Jahr können wir hier bleiben. Aber der Vorstand des Refo-Campus (unsere Vermieter*in) bemüht sich darum, geeignete Räumlichkeiten für uns zu finden.

Nun stehen wir vor dem großen Problem, dass viel Zeit und Kraft bei uns gebunden werden für die Suche nach neuen Räumen. Gleichzeitig werden wir alles dafür tun, unsere Beratungsarbeit, unser Bildungs- und Monitoringarbeit wie immer verbindlich, solidarisch und engagiert anzubieten. Wie wir einen Umzug, die damit verbunden Folgekosten beispielsweise für die Öffentlichkeitsarbeit zur Bekanntmachung eines neuen Projektestandorts und höchstwahrscheinlich eine höhere Miete finanzieren können, ist zur Zeit völlig offen.

Bei ReachOut arbeiten zehn, bei OPRA vier Personen.

Wir suchen ab dem Frühjahr 2022 nach Räumen, die genügend Platz bieten für uns alle, die für die Beratungs- und unsere Bildungsarbeit gut geeignet und mit öffentlichen Verkehrsmitteln für Ratsuchende aus allen Richtungen der Stadt gut erreichbar sind. Die Räume müssen mindestens barrierearm, besser barrierefrei sein. Sie müssen möglichst sicher und gut zu schützen sein.

Wir brauchen für ReachOut 8-10 voneinander getrennte Büros, in denen für die Kolleg*innen Beratungsgespräche in einem vertraulichen und geschützten Rahmen möglich sind. Zusätzlich brauchen wir einen größeren Raum für Workshops und Netzwerktreffen, in dem 15-20 Personen Platz haben. OPRA braucht ein Büro- und ein bis zwei Beratungsräume.

Beide Projekte arbeiten in der Trägerschaft des gemeinnützigen Vereins ARIBA e.V.. Finanziert wird ReachOut zur Zeit über das Berliner Landesprogramm "Demokratie. Vielfalt. Respekt. In Berlin"und über das Bundesprogramm "Demokratie leben!" OPRA wird ausschließlich über das Berliner Landesprogramm gefördert.

Für beide Projekte müssen wir jährlich die Weiterförderung beantragen. Über Eigenmittel verfügen wir nicht. Da über das Berliner Landesprogramm keine Kaution finanziert wird, bedeutet das, dass wir keine Kaution für neue Räume zahlen können.

Wir bitten Euch und Sie darum, uns bei der Suche nach geeigneten Räumen zu unterstützen, damit die Arbeit unserer Projekte und vor allem die Unterstützung von Betroffenen rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt fortgeführt werden kann.

Wir danken für Hinweise, Infos und für eure/Ihre Solidarität!

Die Teams von ReachOut und OPRA

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